Nicht der Lehrgang selbst ist die Ausbildung, wie oft fälschlicherweise angenommen wird, sondern vor allem auch die praktische Erfahrung die Sie vorher bei einem Pyrotechniker erworben haben. Der Lehrgang vermittelt lediglich noch das fehlende Hintergrundwissen (insbesondere über die ganzen Vorschriften sowie die chemischen und technischen Hintergründe) und nimmt Ihnen die staatliche Prüfung ab. Die eigentliche Ausbildung erfolgt daher bereits vorher durch einen Pyrotechniker, der bereits eine entsprechende Erlaubnis besitzt und gewillt ist, Sie auszubilden. Je intensiver der Helfer von ihm geschult wird, um so leichter fällt ihm anschließend das Bestehen der Prüfung, und um so besser wird letztlich der angehende Feuerwerker. Der Gesetzgeber fordert daher eine längere Tätigkeit in diesem Bereich um sich diese Praxis aneignen zu können, da sie in dem Grundlehrgang selbst nicht erworben werden kann, für eine erfolgreiche Tätigkeit als Pyrotechniker aber zwingend erforderlich ist.
Die Helfernachweise sind daher vergleichbar mit den Fahrstunden für einen PKW-Führerschein, ohne denen man keine Führerscheinprüfung machen darf. Je mehr Fahrstunden gemacht werden, umso erfahrener ist der Schüler und um so sicherer fährt er in der anschließenden Prüfung. Wer erst in der Prüfung anfängt zu lernen, hat von vornherein schlechte Karten sie wirklich erfolgreich zu bestehen. Das Mindestalter für Helfer beträgt 18 Jahre.
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